Das abonocare Team beteiligt sich erstmalig an der Veranstaltung "Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften am 26. Juni 2026. Das Fraunhofer IKTS öffnet seine Tore und Labore am Standort in Dresden‑Gruna für alle Wissenschaftsinteressierten.
Zwischen 17 und 24 Uhr stellen wir Ihnen unsere Mission vor "Vom Reststoff zum Wertstoff". Reststoffe sind mehr als Abfall. In ihnen stecken wertvolle Stoffe, die weiter genutzt werden können.
Ein Beispiel aus dem Alltag: Bei der Herstellung von Pommes oder Chips gelangt viel Stärke ins Prozesswasser. Diese Stärke kann zurückgewonnen und für Kleber, Flockungsmittel oder zum Andicken von Lebensmitteln genutzt werden.
Zur LNdW können Kinder und Erwachsene Ihr Wissen an unserer Mitmachstation testen, Folgende Experimente warten auf Sie:
- Nachweis von Stärke in verschiedenen Lebensmitteln
- Wie kann man Stärke aus der Kartoffel gewinnen?
- Wozu kann man Stärke gebrauchen?
Wir freuen uns auf viele Besucher und neugierige Nachwuchswissenschaftler!
Wasser, Energie und Rohstoffe sind zentrale Ressourcen für industrielle Produktion und Wertschöpfung. Doch wie kann mit ihnen effizient umgegangen werden? 🤔
Diese Frage will die Veranstaltung InnoMEET »Wertschöpfung mit Wasser-, Energie- und Kreislauftechnologien« der LEG Thüringen am 25. Juni 2026 klären. Im Fokus stehen neue Wege, die Ressourceneinsatz und Produktionsprozesse nachhaltiger und umweltfreundlicher gestalten.
Vom abonocare Team ist Dr. Burkhardt Fassauer vor Ort. Kommen Sie mit Herrn Fassauer ins Gespräch, wenn Sie sich mit Projektideen zum Thema Wertschöpfung aus organischen Reststoffen beschäftigen.
Anmeldung und weitere Infos 👉 https://www.innovativ-thueringen.de/aktuelles/veranstaltungen/innomeet-wertschoepfung-mit-wasser-energie-und-kreislauftechnologien/
📅 25. Juni 2026
⏰ 13–17 Uhr
📍 Anwendungszentrum Mikrosystemtechnik Erfurt (AZM)
🤝 Gastgeber sind neben der LEG Thüringen, das Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk (ThEEN) und das Thüringer Wasser - Innovationscluster (ThWIC)
Die abonocare-Konferenz hat eindrucksvoll gezeigt, wie groß das Potenzial für innovative Verwertungspfade organischer Reststoffe ist In inspirierenden Vorträgen präsentierten Expertinnen und Experten Best-Practice-Beispiele aus der Bioökonomie, aus der Lebensmittelproduktion über Bioraffineriekonzepte bis hin zu moderner Anlagen- und Verfahrenstechnik. Dabei wurde deutlich: Die Verbindung von marktfähigen Produkten, leistungsfähigen Technologien und passenden Partnern ist der Schlüssel zu nachhaltiger Wertschöpfung.
Besonders informativ waren die Vorträge rund um Regulatorik und die europäische Perspektive für die Bioökonomie. Es wurden europäische Ausschreibungen vorgestellt, die im Programm Horizon Europe ab 2027 verfügbar sind.
Ein weiteres Highlight waren die interaktiven Workshops zur Biointelligenz und zur techno-ökonomischen Begleitforschung, in denen Teilnehmende gemeinsam neue Perspektiven entwickelten. Im offenen Austausch zwischen Anbietern, Abnehmern und Technologiegebern wurden konkrete Ideen für zukünftige Wertschöpfungsketten diskutiert – mit dem Ziel, den „Perfect Match“ zwischen Reststoff, Technologie und Markt zu finden. Die aktive Mitgestaltung durch die Teilnehmenden war ein zentrales Element der Veranstaltung und hat maßgeblich zur Qualität der Ergebnisse beigetragen.
Die identifizierten Potenziale werden nun im abonocare-Cluster weiterverfolgt und bilden die Grundlage für die nächsten praktischen Schritte. Damit setzt die Konferenz nicht nur Impulse, sondern schafft auch konkrete Anknüpfungspunkte für die Umsetzung in der Praxis.
Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement und freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Schritte!








Am 19.05.2026 fand der erste Workshop zum Thema Molkereien und biogene Reststoffe im Rahmen des abonocare-Clusters statt. Ziel der Veranstaltung war es, gemeinsam mit Akteuren aus Industrie und Forschung Ansätze zur nachhaltigen Nutzung von Nebenströmen aus der Milchverarbeitung zu diskutieren und weiterzuentwickeln.
Im Fokus standen insbesondere Rest- und Nebenstoffströme wie Prozessabwässer, Süß- und Sauermolke, Permeate, Reinigungs- und Spülabwässer sowie Produktionsreststoffe, die bislang nur eingeschränkt genutzt werden. Gemeinsam wurden Potenziale zur stofflichen und energetischen Verwertung sowie zur Rückgewinnung von Nährstoffen diskutiert und bewertet.
Ein zentraler Aspekt war die Verknüpfung von Wasseraufbereitung, Stoffstrommanagement und Wertschöpfung. Dabei wurde deutlich, dass integrierte Prozesskonzepte wichtige Bausteine für eine zirkuläre Bioökonomie in der Lebensmittelindustrie darstellen. In den Diskussionen wurden konkrete Herausforderungen aus der Praxis adressiert und erste Ansätze für gemeinsame Projekte entwickelt.
Für das abonocare-Cluster liefert der Workshop wichtige Impulse für die Weiterentwicklung anwendungsnaher Lösungen und die Initiierung neuer Kooperationen und Projekte im Bereich der Reststoffverwertung in der Lebensmittelindustrie.
Sind Sie selbst in dieser Branche tätig und wollen mit uns über Ihre Nebenströme in der Milchverarbeitung sprechen, schreiben Sie gern eine Email an: abonocare@ikts.fraunhofer.de

Auf dem 19. Thüringer Forschungs- und Technologieforum 2026 in Bad Langensalza war abonocare mit einem eigenen Fachvortrag vertreten. Marc Lincke vom Fraunhofer IKTS stellte unter dem Titel „Bieranol: Wertschöpfung aus Brauereireststoffen und Vernetzungsaktivitäten in abonocare und ThWIC“ aktuelle Ansätze zur Nutzung von Reststoffen aus der Getränkeindustrie vor.
Im Fokus des Beitrags stand die Entwicklung neuer Wertschöpfungsketten aus Brauereinebenströmen sowie die Einbindung dieser Ansätze in überregionale Innovationsnetzwerke. Insbesondere wurde deutlich, welches Potenzial in der Kombination aus Reststoffnutzung, Wasseraufbereitung und sektorübergreifender Zusammenarbeit liegt.
Neben dem Vortrag bot die Veranstaltung vielfältige Möglichkeiten zum Austausch mit Akteuren aus Forschung, Wirtschaft und Politik. In zahlreichen Gesprächen konnten neue Kontakte geknüpft und Schnittstellen zu Themen wie Wasseraufbereitung und Kreislaufwirtschaft identifiziert werden.
Das Forum zeigte eindrucksvoll, wie eng Grundlagenforschung und Transferansätze heute verzahnt sind. Moderne Technologien, datengetriebene Ansätze sowie neue Konzepte zur Vernetzung entlang von Wertschöpfungsketten bilden dabei eine zentrale Grundlage für zukünftige Innovationen.
Für abonocare bestätigt die Teilnahme einmal mehr die Relevanz kooperativer Ansätze. Nur durch die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft lassen sich nachhaltige Lösungen für die Nutzung biogener Reststoffe entwickeln und in die Praxis überführen.

Beim 3. TransBIB-Symposium am 20.–21. Mai 2026 in Leipzig war abonocare mit Marc Lincke und Kathrin Eckhardt vertreten. Die Veranstaltung im Kunstkraftwerk Leipzig brachte zahlreiche Akteure aus Forschung, Industrie und Netzwerken zusammen, um Innovationen der industriellen Bioökonomie in Richtung Umsetzung zu treiben.
Das zweitägige Symposium bot ein vielseitiges Programm aus Fachimpulsen, Pitch-Sessions und interaktiven Matchmaking-Formaten. Insbesondere die Projektpitches und anschließenden Table Talks ermöglichten einen intensiven Austausch und boten zahlreiche Anknüpfungspunkte für neue Kooperationen entlang biobasierter Wertschöpfungsketten.
Auch aus dem abonocare-Umfeld wurden Ansätze zum Transfer bioökonomischer Innovationen in die Anwendung vorgestellt. Herr Niebling von GICON präsentierte hierzu Aktivitäten rund um die Upscaling-Infrastruktur in Cottbus. Dabei wurde deutlich, wie zentrale Bausteine für den Technologietransfer, insbesondere Pilot- und Demonstrationsanlagen, die Verwertung organischer Reststoffe und den Übergang in industrielle Prozesse unterstützen.
Für abonocare bot die Veranstaltung eine sehr gute Plattform für den fachlichen Austausch und die gezielte Vernetzung. In zahlreichen Gesprächen konnten neue Kontakte geknüpft und gemeinsame Ansatzpunkte insbesondere im Bereich Reststoffnutzung, Wasser und industrieller Bioökonomie identifiziert werden.
Das TransBIB-Symposium hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig strukturierte Vernetzungsformate für den Transfer von Forschung in die Anwendung sind. Für abonocare ergeben sich daraus wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung von Projekten und Kooperationen.
Das abonocare-Cluster war auf der IFAT Munich 2026, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, vertreten. Vom 4. bis 7. Mai trafen sich in München internationale Akteure aus Industrie, Forschung und Politik, um Lösungen für eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen zu diskutieren.
Am Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft in Halle B2 , Stand 115 bot sich für abonocare eine sehr gute Plattform, um Ansätze zur nachhaltigen Nutzung von Rest- und Nebenstoffströmen vorzustellen und in den fachlichen Austausch zu gehen. Im Mittelpunkt standen insbesondere Technologien zur Wasseraufbereitung, Schadstoffelimination sowie innovative Konzepte zur Schließung von Stoffkreisläufen.
Das Innovationscluster abonocare präsentierte dabei konkrete Lösungen für tragfähige Verwertungswege – insbesondere im Bereich des Nährstoffrecyclings aus Klärschlamm, Gärprodukten und industriellen Prozess- und Abwässern. Diese Themen sind zentrale Bausteine für eine zirkuläre Bioökonomie.
Für abonocare ergaben sich zahlreiche Gespräche mit Partnern aus Forschung und Industrie sowie neue Ansatzpunkte für Kooperationen. Die Messe hat erneut gezeigt, wie groß der Bedarf an anwendungsnahen Lösungen und skalierbaren Technologien für die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft ist.

Save-the-Date: 7.5.2026
Im Mai ist das abonocare Cluster zu Gast in Erfurt. Im Rahmen der Veranstaltung " Das neue Gesundheitsbewusstsein: Chancen für die Ernährungswirtschaft" wird Marc Lincke einen Vortrag halten rund um die Wertschöpfung aus Brauereireststoffen sowie Vernetzungsaktivitäten in abonocare.
Wir freuen uns auf spannende Gespräche sowie auf den Austausch mit den anderen regionalen Akteuren im Bereich Kreislaufwirtschaft.
Mehr Infos zum Programm und zur Anmeldung gibt es unter: IHK Erfurt / Veranstaltungslink
Bei Interesse kontaktieren Sie uns gern über abonocare@ikts.fraunhofer.de.

Besuchen Sie uns in Halle B2 am Stand 115. Auf der IFAT in München stellen wir Ihnen Technologien für die Verwertung von Nährstoffen aus Klärschlamm, Gärprodukten sowie Prozesswässern der Lebensmittelverarbeitung vor.
Lernen Sie alternative Wertschöpfungsketten für Düngerrezyklate kennen und kommen mit uns ins Gespräch!
Mitte März hat sich der Arbeitskreis "Biomasse für eine zirkuläre Bioökonomie" des Circular Saxony e.V. am Fraunhofer IKTS in Dresden getroffen. Marc Lincke als Clustersprecher von abonocare ist gleichzeitig als stellv. Arbeitskreisleiter im Circular Saxony e.V. aktiv.
Das Treffen wurde durch folgende Impulsvorträge bereichert:
Impuls 1: Frau Dr. Henning vom DBFZ sprach über das Thema "Nutzung von biogenem Kohlenstoff - sowie internationaler Treiber und Herausforderungen"
Impuls 2: Herr Falko Windisch von LAV Erdenwerke GmbH hat einen sehr praxisnahen Blick auf Kompostierung, Erdenproduktion und torffreie Abdeckerden geworfen.
Danke an alle Gäste für den offenen Austausch!
Mehr Infos zum Circular Saxony e.V. gibt es unter: Circular Saxony - Verein
Bei Interesse kontaktieren Sie uns gern über abonocare@ikts.fraunhofer.de.
